Orientalischer Tanz

Klassisch orientalischer Tanz / Raks Sharki

Raqs Sharki

Die Grundlage für alles andere hier genannte und wohl der weiblichste aller Tänze: „Raks Sharki“ bedeutet „Tanz des Ostens" was darauf hin deutet, wo er entstanden ist.

Die Ursprünge des Orientalischen Tanzes sind allerdings schon sehr alt. Er gehört vor langer Zeit schon zu Initiations- und Fruchtbarkeitsriten sowie zu Geburtstänzen. In den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts begann der Tanz von Ägypten über Amerika auch nach Europa zu wandern. Die Franzosen prägten den Betriff „Danse du ventre“ (Bauchtanz), wodurch beschrieben wird, dass es sich hier bei um einen binnenkörperlichen Isolationstanz handelt, bei dem in erster Linie einzelne Körperteile (allerdings nicht nur der Bauch) vollkommen unabhängig von den anderen bewegt werden.

Der Raks Sharki ist bereits eine Weiterentwicklung der traditionellen ägyptischen Tänze, die unter Einfluss anderer Kulturkreise, Ballett und durch westlich orientierte Nachtclubs und Bars entstanden ist.

Dazu gehören auch so genannte Trommelsoli, meist der Höhepunkt einer orientalischen Tanzroutine, bei der die Tänzerin ausschließlich durch Percussion-Instrumente begleitet wird.

Beim klassischen Tanz können Accessoires benutzt werden wie Schleier, Zimbeln, Stock oder Shamadan (Leuchter für den Kopf).